Stimmen aus der Community


Der Weg zu meiner eigenen Zeitschrift


StarsTube - Weltweit erste Zeitschrift über die YouTube-Szene

Vom begeisterten YouTube-Fan statt straighter Journalisten erschaffen - kein Trash, keine Gerüchte, keine Skandale -

authentisch und persönlich - mit viel Leidenschaft, Kreativität und Herzblut kreiert

 

 

Die Idee

Anfang 2014 kam mir in den Sinn, wieso es eigentlich keine Zeitschrift

über YouTuber gibt. Ich selbst bin begeisterter YouTube-Fan und verfolgte

zu diesem Zeitpunkt bereits seit 8 Jahren voller Freude die Szene. Ich hab

es mir zu meiner Mission gemacht, die Erste zu sein, die YouTube auch ausdruckt und es somit der Community noch ein Stückchen näher bringt - Internet im Offlinemodus :)

 

Da ich von keinem Presseverlag angetan bin und überhaupt nicht cool finde, wie sie ihre Werke angehen, geschweige denn was für Werte in Jugendzeitschriften vermittelt werden, war es meine nächste Mission, das Ganze in Eigenregie zu machen. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich nicht, dass das die Bereitschaft bedeutet "durch die Hölle zu gehen".

 

 

All diese Wege

 

 

 

Mein nächstes halbes Jahr war geprägt von unendlichen Terminen, um diesen ganzen Traum überhaupt wahr werden zu lassen. Notar, Wirtschaftskammer, Rechtsanwalt, Vertriebspartner, Finanzamt, Steuer

berater,.... >>Begriffe, die man sonst aus dem BWL-Unterricht kannte, wurden plötzlich Realität ;D  

 

Es wurde als Eigenverlag die StarsTube GmbH gegründet - ich konnte nicht fassen, was ich da gemacht hab ;D Ich war 21 und hab mir introvertiertem Wesen selbst den Mut bewiesen, diesen Schritt wirklich durchzuziehen - darauf war ich trotz allem Selbstzweifel richtig stolz :)

 

 

Das Gründen

Unendlich viel Bürokratie beherrschte mein Leben ;D 


Nachdem die StarsTube GmbH (das klingt noch immer so abstrus

für mich, btw ;D) gegründet war, ging der Marathon weiter! 

Ein Vertriebspartner wurde gefunden - mir fiel ein Stein vom Herzen, dass alle das Potenzial in diesem Projekt erkannt haben, es keine große Sache war, dass das Ding die "Marktberechtigung" bekommt und binnen kürzester Zeit im Regal stehen darf. Mein Baby...im Kioskregal....physisch!  Das ist unfassbar für mich.

Nachdem alles, auch rechtlich, abgeklärt war, begab ich

mich daran, die erste Ausgabe zu designen.

 

Ab dem Tag der Gründung löste ich eine Welle an Bürokratie aus, die mich laufend durch mein Leben begleitet :D

Ich lege los!

Da war ich nun und hatte keinen Schimmer wie oder wo ich beginnen sollte. Als ich in Fahrt kam, hatte ich so viel Spaß bei dieser Sache und blühte unfassbar auf. Die Kommunikation mit der Szene, das Designen, der direkte Kontakt zu meiner Leserschaft, meine eigenen Ideen für meine Zeitschrift umzusetzen, meine eigene Marke gegründet zu haben, die ich lenken und leiten kann, wie mir lieb ist,... all das hat mich so unfassbar glücklich gemacht. Ich war wie in einer Traumwelt :D

 

Ich ging sehr oft an meine Grenzen, da ich alleine die Aufgaben eines 10-köpfigen Teams abdeckte :/ Die typischen Herausgeber-Aufgaben, die Orga,

die YouTuber-Akquise, die Interviews, die Konzepte neuer Ausgaben (welche Inhalte, welche Formate,...) DesignLayoutDruckoptimieren, Kommunikation mit dem VertriebMailverkehr, Öffentlichkeitsarbeit/PR, Rechnungswesen,... 

 

"Mir daugt's"

Niemand hatte mir zu sagen, was ich zu tun oder lassen hab - ich konnte meiner Kreativität freien Lauf lassen. Oh Gott, klingt das rebellisch :D Aber das war irgendwie ein schönes unabhängiges Gefühl, auch wenn es irrsinnig viel Verantwortung mit sich zog. Ich konnte jeden Tag meiner Leidenschaft nachgehen - bis tief in die Nächte.

18 Stunden Arbeitstage und 92 Stunden-Wochen waren keine Seltenheit sondern eher Alltag - und wisst ihr was? Ich hab's genossen :D Ich bin der Meinung, wenn man für etwas brennt,

ist man für alles bereit! 

 

Funfact: Kurz vor dem aller ersten Drucktermin war die Nachfrage im Presse-Großhandel nochmal so hoch, dass wir nachdrucken bzw. die Auflage um 16% aufstocken mussten, bevor das Ding überhaupt auf'm Markt war.

 

Presse-Echo

Es dauerte nicht lange, bis mein polarisierendes Projekt auch für alle möglichen Medien eine Rolle spielte. Es war komisch für mich mein Gesicht immer und immer wieder aus Zeitschriften rauslachen zu sehen oder Interviews zu geben, oder mich im Radio zu hören, oder oder oder :D 

 

Damals fand ich das gar nicht so witzig wie heute, dass der Großteil der Presse und digitale Medien den Sinn hinter dem Projekt üüüberhaupt nicht verstanden hat & so darauflos kritisierte. (Grüße gehen raus an den Spiegel, an Broadmark und weitere dieser Sorte :D)
Es war wie ein gefundenes Fressen, dass es da ein Mädchen gibt, das glaubt ohne Verlagskonzern eine Zeitschrift stemmen zu können.

Dass es dabei nicht die Mission war mit einem ausgebildeten journalistischen Team eine überaus professionelle strikte Zeitschrift mit konventionellen Print-Normen zu erstellen (wie es sie eh schon tausendmal gab), verstanden diese gelernten Journalisten der straighten Sorte natürlich nicht! "Mein gott, wie unprofessionell."

Und jetzt sagt mir, wieso es bei der Gegenüberstellung mit dem 50jährigen Markführer unter den Jugendmagazinen immer weitaus mehr gelobt wurde? Hm :) 

Das ist für mich so eine große Anerkennung mit solchen „Giganten“ in Relation gesetzt zu werden - und auch noch als "besser" betitelt zu werden. Ich hab mich nach all diesem Lob immer gefragt, was machen darauf ausgebildete Jugendverlage falsch, was ich als Laie richtig mach? Heute weiß ich es! Das Heft ist wie ein gedruckter YouTube-Kanal - hier geht es nicht um die professionellen Mittel, sondern, dass mit ganz viel Leidenschaft und Kreativität eindrucksvolle Ereignisse gezaubert werden - um DAMIT die Leserschaft/Zuschauer zu unterhalten. Merkt ihr was? Etwas mit Liebe und Herzblut zu gestalten, das nah an der Community dran ist, ist weitaus wertvoller als irgendwelchen überholten Print-Normen gerecht zu werden - das war meine Mission und meine LeserInnen & ich, wissen, dass sie mir geglückt ist :

 

Das Image

 

 

Ein größerer YouTuber meinte mal zu mir: „StarsTube – Eine Professionalität, die man niemals hinbekommen hätte, wenn man YouTube nicht fühlen würde!“ Dieser Satz begleitete mich meine StarsTube-Reise und ich hab damit komplett neue Kaufargumente gesetzt – mit Herzblut erschaffen und ganz ohne Trash!

Die Kids lieben es genau dafür, was Mediengurus zu Tode kritisiert haben. Außerdem finde ich es furchtbar, was den Kindern in Zeitschriften oft mit auf dem Weg gegeben wird: Sexismus, Gerüchte, verwerfliche Morale,.... - das muss unbedingt geändert werden. Zu meiner Mission erzähl ich euch hier nochmal mehr :)

 

Das tägliche Lob der Community war eine Währung für sich. Jeden Tag zu neuen Magazinselfies aufzuwachen - daran kann man sich gewöhnen :D Die Community, die YouTuber und ich waren ein Team, das Monat für Monat ein Magazin schafft, das alle Beteiligten glücklich macht.

 

Was wieder ein toller Milestone war, als auch immer mehr  etablierte YouTuber verstanden haben, dass StarsTube ANDERS ist und sie nicht wie die

üblichen Medien behandelt. Das Echo in der YouTuber-Welt war erstaunlich - ich war richtig überrascht, da ich ja wusste, wie polarisierend für viele das Printwesen ist. Wir haben alle an einem Strang gezogen & es war eine unfassbar prägende tolle Zeit!

Lasst uns gemeinsam im Pressewesen etwas verändern.

 

"Das ist ja wie ein gedruckter Fanartikel" - Roman Lochmann, 2014

"Man sieht, dass da sehr viel Fleiß und Kreativität dahinter steckt." - Julien Bam, 2014

"Ich finds gut, dass da auch kleinere YouTuber drin sind (...)

Das find ich sehr gut, dass auch Zuschauer da drin eingebunden werden." - Gronkh, 2015

"Ich bin echt positv überrascht!" - Unge, 2015

 

 

PS.: Ich musste kein einziges Product-Placement schalten - alle YouTuber, die man mit meinem Baby sieht, haben es freiwillig aus eigener Überzeugung gedreht :)